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Städel-Museum zeigt Rembrandt-Ausstellung |
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DN - Die große Rembrandt-Ausstellung im Frankfurter Städel könnte hier das Ereignis des Jahres werden. In Japan besuchten 300.000 Interessenten die vom Städel und vom Kyoto National Museum gemeinsam organisierte Präsentation. Vom 1. Februar 2003 an sind am Main 50 Werke des Niederländers zu sehen sein, elf mehr als in Kyoto, wo die Ausstellung am 13. Januar zu Ende ging. Für Deutschland ist es die größte Rembrandt-Ausstellung seit mehr als 20 Jahren. Rembrandt Harmensz van Rijn (1606-1669) gilt vielen als der bedeutendste Maler des 17. Jahrhunderts. Eines seiner ausdrucksstärksten Gemälde, die grausame "Blendung Simsons" (1636), ist eines der herausragenden Bilder im Besitz des Städels und zugleich das Hauptwerk der Ausstellung. 30 Leihgeber aus aller Welt schickten ergänzend dazu ihre Werke auf Reisen. Das im Todesjahr entstandende Selbstbildnis Rembrandts, das am Ende der chronologisch gegliederten Ausstellung steht, zeigt ein "vom Alter gezeichnetes Antlitz, in dem ein wechselvolles Leben zwischen künstlerischen Höhepunkten und persönlichen Tiefschlägen tiefe Spuren hinterlassen hat", wie die Ausstellungsleiterin Katja Hilbig erklärt. Der 240 Seiten starke Katalog werde mit vielen "Legenden und Mythen" aus der bewegten Biografie aufräumen, kündigt sie an.
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